Siw Malmkvist

Siw Malmkvist (* 31.Dezember 1936 in Landskrona) ist eine schwedische Schlagersängerin und Schauspielerin. Sie veröffentlichte ab 1959 auch Schallplatten in Deutschland und hatte 1964 mit dem Titel Liebeskummer lohnt sich nicht einen Nummer-eins-Hit.

Mit 19 Jahren besang Siw in Schweden die ersten Schallplatten und hatte bereits im Debütjahr mit dem Lied Augustin einen großen Erfolg, denn dieser Titel wurde mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Mit Augustin startete ihre Plattenfirma Metronome Records auch Siws Karriere in Deutschland. Der Titel Trocadero 9910 wurde im Sommer 1960 ihr erster Hitparadenerfolg, und im selben Jahr war sie auch zum ersten Mal in dem dänischen Film Verliebt in Kopenhagen im deutschen Kino zu sehen. Aus diesem Film wurden vier Lieder auf Single und EP veröffentlicht. 1962 gewann sie den zweiten Platz bei den Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden mit Die Wege der Liebe und 1964 den 1. Platz mit dem Titel Liebeskummer lohnt sich nicht

Nach diversen Teilnahmen am schwedischen Vorentscheid vertrat Siw Malmkvist 1960 Schweden mit dem Lied Alla andra får varandra beim Eurovision Song Contest und erreichte unter 13 Teilnehmern den 10. Platz. 1969 nahm sie als Siegerin des deutschen Vorentscheids und damit als ertreterin Deutschlands nochmals an dem Wettbewerb teil. Sie errang in Madrid mit Hans Blums Primaballerina unter 16 Teilnehmern den 9. Platz und erhielt dabei aus ihrem Heimatland Schweden keinen einzigen Punkt. 2004 konnte sie sich zusammen mit Towa Carson und Ann-Louise Hanson und dem Titel C’est la vie für das Finale der schwedischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest –Melodifestivalen – qualifizieren. Für das internationale Finale reichte es nicht; das Trio erreichte national nur Platz 10. 1996 moderierte sie die schwedische Vorentscheidung.

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